Freundschaftssprüche


Der Unterschied zwischen Liebe und Freundschaft ist oftmals nur ein geringer. Wir lieben genauso unsere Freunde und eine wahre Freundschaft kann uns ein Leben lang begleiten. Und ebenso wie unserer Liebe möchten wir auch unserer Freundschaft Ausdruck verleihen. Freundschaftssprüche eignen sich dafür ideal. Sie sind perfekt für kleine Nachrichten, Zettelchen oder als Einleitung für ganze Briefe. In unserer Kollektion finden Sie daher viele beliebte Freundschaftssprüche, sodass Sie ganz einfach und bequem einen passenden für Sie finden.

Cicero
Das also ist keine Freundschaft,
dass, wenn der eine die Wahrheit nicht hören will,
der andere zum Lügen bereit ist.

Jole von Weißenberg
In guten Zeiten hat man viele falsche Freunde,
in schlechten Zeiten wenige echte.

Unbekannt
Die Freundschaftsbande ist eine starke Truppe!

Unbekannt
Gute Freunde teilen alles.
Wer viel gibt, der wird auch viel wieder zurückbekommen.

Wolf Dietrich
Am schönsten ist es, wenn Freundschaft und Liebe Hand in Hand gehen!

Aristoteles
Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern.

Jole von Weißenberg
Wenn Freunde sich als falsch herausstellen, waren es wohl niemals echte!

Freundschaftssprüche ... "Freundschaften sind für uns essenziell. Gute Freunde helfen einem durchs Leben und in schwierigen Phasen. Sie kennen uns genau und wissen und zu helfen. Dabei ist eine Freundschaft ein stetiges Geben und Nehmen. Viele Freundschaften bestehen schon seit Jahrzehnten, nicht selten seit der Schule oder Kindheit. Dabei ist es wichtig, dass man die Freundschaft auch pflegt. Wie jede Beziehung braucht sie Bestätigung. Eine wirklich schöne Möglichkeit dem Freund oder der Freundin zu zeigen, wie wichtig sie einem ist, sind Freundschaftssprüche. Sie können ganz allgemein gehalten sein, oder sich auf ein spezielles Ereignis beziehen. Sie können eine Form des „Danke“ sein, oder einfach nur sagen „Ich bin froh, dass es dich gibt“. Wichtig ist nur, dass die Sprüche von Herzen kommen."

Kurt Tucholsky
Gott erhalte uns die Freundschaft.
Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.

Frank von Schillerberg-Gosheim
Um über den Partner reden zu können, braucht man Freunde!

Friedrich Nietzsche
Nicht der Mangel an Liebe, sondern der Mangel an Freundschaft macht die unglücklichsten Ehen.

Jean Paul
Jeder Freund ist des anderen Sonne;
er zieht und er folgt.

Wolf Dietrich
Wer die Freundschaft nicht ehrt,
ist der Liebe nicht wert!

Friedrich Nietzsche
Meister und Schüler - Zur Humanität eines Meisters gehört,
seine Schüler vor sich zu warnen.

Marie von Ebner-Eschenbach
Nichts Besseres kann der Künstler sich wünschen
als grobe Freunde und höfliche Feinde.

Freundschaftssprüche ... "Sprüche, die die Freundschaft zu einem geliebten Menschen wiederspiegeln sollen, sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie betreffen. Sie können kurz und lustig oder albern sein, aber auch voller ernster oder seriöser Töne. Dabei kommt es auf die Situation drauf an. Hat man gerade erst eine Krise überstanden, sind etwas ernstere Sprüche passend. Möchte man hingegen nach der letzten gemeinsamen Feier betonen, wie lustig sie war, sind alberne Sprüche durchaus angebracht. Grundsätzlich sollte Freundschaftssprüche aber so geschrieben und verwendet werden, dass sie dem Freund oder der Freundin Freude bereiten und keinesfalls peinlich sind. Daher sollte auch auf die Art der Überbringung geachtet werden. Ein öffentlicher Freundschaftsspruch bei Facebook mit peinlichen Fotos aus Kindertagen mag lustig gemeint sein, gefällt aber nicht Jedem."

Unbekannt
Freundschaft ist wie eine seltene Blume.
Man muss sie pflegen und achten.

Friedrich von Bodenstedt
Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen
Von Feinden, die der Freundschaft Larve tragen.

Frank von Schillerberg-Gosheim
Buddys, Kumpels, Weggefährten –
meine Freunde sind nicht die verkehrten!

Frank von Schillerberg-Gosheim
Wahre Freundschaft fängt nirgendwo an,
aber hört auch niemals auf.

Wolf Dietrich
Der Partner sollte idealerweise auch der beste Freund sein,
aber der beste Freund ist nicht unbedingt auch der ideale Partner.

Cicero
Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen,
nicht aus der Freundschaft.

Jole von Weißenberg
Nur wer Freundschaft schließen kann,
ist im Leben prima dran!


Freundschaftssprüche - von der Antike bis heute

Freundschaften – die Unterschiedlichkeit der Kulturen


Freundschaften waren im europäischen Kulturkreis schon immer von großer Wichtigkeit. Obwohl bereits der Steinzeitmensch weltweit mit Sicherheit gemerkt hat, dass er in der Gruppe bei der Jagd und beim Sammeln mehr erreicht, als wenn er als Einzelgänger unterwegs ist, hatten außerhalb Europas Freundschaften lange keine große Bedeutung. Einzelne Familienmitglieder, denen man besonders nahestand, wurden zu Freunden und zu engen Vertrauten. Selbst in den USA wurden Freunde erst im 19. Jahrhundert wichtig. Die weiten, geografischen Abstände unter den Siedlern war zu groß, um Freundschaften wachsen zu lassen. Auch in den Städten verließ man sich in der Not lieber auf seine Familie. Jeder war sich in Krisenzeiten selbst der nächste. Die einzigen Menschen, auf die man bauen konnte und wollte, waren Geschwister, die Eltern und eventuell Vettern und Cousinen. Freundschaften entstanden höchstens unter Nachbarn.

Freundschaften wurden erst im 20. Jahrhundert ein globales soziales Modell. Die Ursachen dafür sind vielfältig, und die Entwicklung verlief in mehreren Stufen. Einerseits wurden die Familien kleiner, andererseits sorgten die Weltkriege für eine neue Form von Zusammenhalt unter den Soldaten und unter den Daheimgebliebenen. Als dann Ende des 20. Jahrhunderts die Welt immer globaler und das Internet immer wichtiger wurden, verlor die Familie überall auf der Welt an Bedeutung. Familien bestehen heute nicht mehr bis ans Lebensende. Eltern, Geschwister oder Kinder ziehen in andere Länder, und Menschen, die in unserer geografischen Nähe sind, übernehmen jene menschliche Nähe, für die früher die Familie gesorgt hat. Trotz dieses deutlichen Wandels und trotz der Tatsache, dass Freunde weltweit nun für alle Menschen wichtig sind, gibt es immer nur Kulturkreise, in denen die Familie unbestritten an erster Stelle steht.


Freundschaft als europäisches Phänomen


Im Griechischen bedeutet „Philia“ Freundschaft – aber auch Liebe. Die alten Griechen hegten positive Gefühle gegenüber einer Vielzahl von Personen, und das Gefühl „Philia“ konnte alles Mögliche bedeuten. Manchmal handelte es sich um das, was man heute als „guten Geschäftskontakt“ bezeichnen würde, manchmal um eine sexuelle Beziehung. Gerade die engen Freundschaften unter jungen Männern hatten in der Antike oft sexuelle Untertöne. Das berühmteste Beispiel dafür ist die Beziehung zwischen Alexander dem Großen und seinem Freund Hephaistion, der sein engster Freund, Vertrauter und Leibwächter war. Um diese Freundschaft ranken sich so viele Legenden, dass Historiker bis heute nicht genau wissen, wo die Wahrheit aufhört und die Dichtung beginnt. Bewiesen ist, dass er 324 v. Chr. im heutigen Iran erkrankte, während Alexander ganz wo anders weilte. Hephaistion starb am siebten Krankheitstag, kurz bevor Alexander sein Krankenbett erreichte. Alexanders Trauer war so groß, dass er drei Tage lang weder essen noch trinken konnte.

Freundschaft galt in der Antike als Männersache. Das veränderte sich auch im Mittelalter nicht. Erst im 18. Und 19. Jahrhundert – dem Zeitalter des sogenannten „Freundschaftskults“ – gestand man auch Frauen Freundschaften zu. Die großen Dichter jener Zeit besangen die Freundschaft, und es ist kein Zufall, dass eine der bekanntesten Balladen von Friedrich von Schiller eine berühmte antike Freundschaft besingt: „Die Bürgschaft“. Mit der Schlusszeile „Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte“, setzte Schiller der Freundschaft damit ein unsterbliches Denkmal.

Viele bedeutende Freundschaften, die während der Aufklärung entstanden, hinterließen in der europäischen Geschichte ihre Spuren. Es gab Freundschaften unter Dichtern und Künstlern, aber auch zwischen Herrschern und Denkern. Voltaires Freundschaft zu Friedrich II. von Preußen gilt als legendär, obwohl sie äußerst schwierig war und lange Zeit auf einem intensiven Briefwechsel aufgebaut war. Von Voltaire stammen auch einige der bekanntesten Sprüche über die Freundschaft:

„Ein guter Freund ist mehr wert als aller Ruhm der Welt.“
„Freundschaft ist die Ehe der Seelen.“
„Das erste Gesetz der Freundschaft lautet, dass sie gepflegt werden muss. Das zweite lautet: Sei nachsichtig, wenn das erste verletzt wird.“

Im Zeitalter der Aufklärung war es wichtig, Personen aus einem anderen sozialen Umfeld kennenzulernen. Erstmals entstanden auch tiefe Freundschaften zwischen Personen verschiedener Gesellschaftsschichten.


Die moderne Freundschaft


Obwohl die Männerfreundschaft seit der Antike als das Ideal der Freundschaft schlechthin galt, ist sie heute ein eher schwieriges Phänomen. Das Bild der typischen Männerfreundschaft kam ins Wanken, nachdem die beiden langen Weltkriege Freundschaften durch Kameradschaften ersetzt hatten. Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich außerdem das Weltbild auf vielen Ebenen. Aufgrund des neuen Puritanismus und der herrschenden Homophobie der 50er Jahre vermieden es Männer in der Nachkriegszeit meist, anderen Männern seelisch zu nahe zu kommen.

Parallel dazu kam die Männerfreundschaft in Verruf, weil das alte Prinzip „eine Hand wäscht die andere“ im modernen Zeitaltern nicht mehr gerne gesehen war. Frank Sinatra schenkte seinem Mafia-Freund Sam Giancana noch einen Freundschaftsring – heute wäre das undenkbar! Der kritische Blick auf die Schattenseiten einer Männerfreundschaft verschärfte sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte. Mit Beginn des Informationszeitalters wurde so manche Beziehung, die früher als Freundschaft ausgelegt worden wäre, als an Kriminalität grenzende Kumpanei oder als Seilschaft enttarnt. Aus Angst vor falscher Interpretation geben sich Männer heute untereinander deshalb eher kühl und abgeklärt. Freundschaft findet dann nur noch im privaten Kreis statt.
Typischerweise bezeichnen Männer heute ihre Freunde als „Kumpel“ und unterstreichen damit den saloppen Umgang, der weder die Geschäftswelt noch den erotischen Bereich tangiert.

Andererseits ist das Zeitalter der Homophobie in weiten Teilen der westlichen Welt inzwischen beendet und Männerfreundschaften, die sexuelle und erotische Untertöne haben, können offen ausgelebt werden.

Die Männerfreundschaft ist deshalb heute wesentlich differenzierter und facettenreicher als früher. Wahre Freunde, die wirklich Freunde im klassischen Sinne sind, halten sich heute in der Öffentlichkeit eher zurück um weder Anschein von Korruption noch von Erotik erkennen zu lassen. Andere wahre Freunde, für die auch sie Sexualität eine Rolle spielt, zeigen ihre Freundschaften dagegen offen.


Der Sieg der Frauenfreundschaft


Frauenfreundschaften galten als so wenig nennenswert und als so bedeutungslos, dass sie in der Literatur oder in der Geschichte kaum erwähnt werden. Nur einige wenige Frauenfreundschaften gelten als historisch interessant, wie die Freundschaft zwischen Rosa Luxemburg und Clara Zetkin, die als Sozialistinnen Seite an Seite für die Frauenrechte kämpften. Aber erst in den 70er Jahren bekam die Frauenfreundschaft dank der modernen Frauenbewegung ihre heutige große Bedeutung.

Wenn es früher nur Nachbarinnen zugestanden wurde, eine Freundschaft zu pflegen, die hauptsächlich auf gegenseitiger praktischer Hilfe aufbaute, ist für die Frau von heute die beste Freundin ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Unterstützt durch US-amerikanische Fernseh- und Filmproduktionen spielen Freundinnen eine bedeutende Rolle. Im Idealfall begleiten sie einander ab der Schulzeit. Die beste Freundin wird zur Trauzeugin oder zur Brautjungfer gewählt, später werden die engen Freundinnen Patentanten der Kinder. Freundinnen fahren auch öfter mal gemeinsam in den Urlaub, machen einen „Mädels-Abend“ und lassen die Männer alleine zurück. In der Promi-Welt zeigen sich Stars und Sternchen gerne mit ihrer besten Freundin und schaffen damit nicht selten neue Stars. Wer mit der richtigen Freundin bei einer Mode-Show in der ersten Reihe sitzt, kann durchaus plötzlich selbst auch „en vogue“ sein. Moderne Freundinnen haben die Schwestern und Cousinen ersetzt, auf die sich Frauen in früheren Jahrhunderten verlassen konnten.


Freundschaftssprüche, Freundschaftsringe, Freundschaftsbekundungen



Es gibt zahlreiche Sprüche über die Freundschaft. Man kann auch Freundschaftsringe kaufen und die Freundschaft auf die unterschiedlichste Art bekunden. Wie und in welchem Zusammenhang die Freundschaft durch einen Spruch oder sogar durch einen Ring bekundet wird, hängt heute mit Sicherheit vom Alter der Freunde ab. Ältere Generationen sind noch von den Vorbehalten geprägt, die bis in die 90er Jahre deutlich zu spüren waren. Die jüngere Generation, die mit den US-TV-Serien wie „Friends“ aufgewachsen ist, sieht alles viel entspannter und geht offen und herzlich mit dem Thema Freundschaft um. „Best-Friends“, die jünger als dreißig sind, tauschen gerne bei einem Jahrestag Freundschaftsringe aus oder beschenken sich damit zum Geburtstag.

Manchmal sind Freundschaften heute aber auch Vorboten von späteren Liebesbeziehungen oder Verlobungen. Auch dann werden gerne Freundschaftsringe getauscht.

Freundschaftssprüche tauchen auf den Pinn-Wänden der sozialen Medien auf und ersetzen damit die früher üblichen Einträge in Poesie-Alben. Sie machen Spaß, berühren, bauen auf und zeigen, dass man füreinander da ist. Es gibt unzählige vorgefertigte Karten mit Freundschaftssprüchen, die bei Facebook oder WhatsApp verwendet werden können und regelmäßig ihre Runde machen.

An Geburtstagen und bei Hochzeiten dürfen Sprüche und Zitate zum Thema Freundschaft nicht fehlen, wenn der Freund eine wichtige Rede hält. Mit einem guten Spruch wird allen Gästen in der Einleitung mit wenigen Worten verdeutlicht, wie wichtig diese Beziehung ist. Eine Rede dieser Art halten zu dürfen, gilt unter Freunden als große Ehre. Denn dann kann man wie Freiherr von Knigge sagen:

„Gottlob, mir geht es gut. Ich habe Freunde.“


Eine Freundschaft beenden



Freiherr von Knigge machte sich aber auch Gedanken über das Ende einer Freundschaft. Er sagte: „Auch unter den vertrautesten Freunden können Irrungen entstehen und Missverständnisse auftreten.“ Wenn der Schaden da ist und nicht mehr repariert werden kann, muss eine Freundschaft beendet werden. Psychologen sind sich einig, dass ein solches Ende genauso schmerzhaft sein kann, wie Liebeskummer. Wer das Gefühl hat, dass eine Freundschaft nur noch belastet, muss einen Schluss-Strich ziehen. Am besten ist es, nach einem klärenden Gespräch jeden Kontakt einzustellen. Auch bei den heute so beliebten sozialen Medien sollten die Verbindungen gekappt werden. Manchmal kann man eine Freundschaft auch erfolgreich im Sand verlaufen lassen.
Auch für das Ende einer Freundschaft gibt es natürlich einen passenden Spruch:
„Wer einen solchen Freund hat, braucht keine Feinde mehr.“ Damit ist dann wohl alles gesagt.